HipHop: Träumen mit den Beinen


Foto: HipHop: Träumen mit den Beinen

Dortmund, 25.02.2008, Arleta Pupka (vorn) mit ihrem HipHop-Kurs. Der Tanz, der in den USA seinen Ursprung hat, findet in Deutschland immer mehr Fans. Als erste HipHop-Instructorin in Dortmund zeigt die 24-Jährige alles, was cool ist. (Bild: Marcus Simaiti

"Tanzen ist träumen mit den Beinen", sagt Arleta Pupka. ...
... Als erste Dortmunder HipHop-Instructorin wirbelt sie vier Mal in der Woche durch die Tanzschulen und zeigt Mädchen und Jungs, dass HipHop mehr ist, als in Hinterhöfen um brennende Mülltonnen zu hüpfen. Weite Hosen, coole Shirts so was von geschmeidig in der Hüfte, dass selbst Elvis der Wachs aus der Tolle gesprungen wäre. So bewegen sich meist durchtrainierte und gut aussehende junge Menschen HipHop tanzend durch die Musikvideos auf Viva und MTV. Auch Room 2012, die jüngste Kreation der Pro7-Castingshow Popstars, setzt auf diesen expressiven Tanzstil. Dennoch: "HipHop ist keine Modeerscheinung", sagt Arleta Pupka. Seinen Ursprung hat der HipHop in den frühen 70er Jahren in New York. In Deutschland fasste HipHop langsam Fuß, als die große Breakdance-Welle in den 80er Jahren abebbte. Die genannten Medien-Formate haben dafür gesorgt, dass sich der Tanz in den letzten zehn Jahren in Deutschland etabliert hat. Beim HipHop geht es darum, Musik mit eigenen Ideen auszufüllen und tänzerische Akzente zu setzen. Das ist das Zusammenspiel von langsamen und schnellen sowie weichen und harten Bewegungen.

Jungs und Mädels tanzen getrennt

Mit zehn Jahren kam Arleta Pupka zum ersten Mal in die Tanzschule Gödde. Kindertanzkurs. Jetzt gibt die 24-Jährige als ausgebildete Trainerin im Allgemeinen Deutschen Tanzlehrer Verband (ADTV) Kurse in Dortmunder Tanzschulen und bildet selbst Tanzlehrer im ADTV aus. Für die Psychologie-Studentin ein idealer Ausgleich zu ihrem Studium: "Allein die Bewegung peppt einen auf. Außerdem macht mir der Umgang mit meinen Schülern Spaß." Die sind zum Großteil zwischen 15 und 25 Jahren alt. Zumeist tanzen Jungs und Mädels getrennt: "Gerade bei den Jungs fällt die Hemmschwelle beim Tanzen erst, wenn sie unter sich sind." Doch es gibt auch ältere Erwachsene, die den HipHop für sich entdeckt haben. "Dann aber in einer leich-teren Version", sagt Arleta Pupka. Denn ihre Kurse sind konditionell anspruchsvoll und und sorgen für einen spürbaren Trainingseffekt.

Arleta Pupka kann sich ein Leben ohne Tanz nicht vorstellen. Selbst mit Fieber und einer schweren Erkältung schleppt sie sich in die Tanzschule, um Workshops zu geben. Nur von einer Lungenentzündung ließ sie sich stoppen. Die Tanzlehrerin kehrte jedoch schnell aufs Parkett zurück, um auch weiter am Tag träumen zu können.

(Quelle: derwesten.de)

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